Chronik

Lungau: Hat es jemand auf Hunde abgesehen?

Hundeköder sorgen im Raum Tamsweg für Unruhe. Marianne Prodinger hatte mit ihrem Hund Simba großes Glück.

Diese Fleischteile lagen verstreut im Wald. SN/sn
Diese Fleischteile lagen verstreut im Wald.

Eigentlich wollte Marianne Prodinger aus St. Andrä im Lungau am Neujahrstag einen ruhigen und entspannten Spaziergang mit ihrem Hund Simba machen. Bei leichtem Schneefall drehten die beiden ihre gewohnte Runde am Passeggen im Gemeindegebiet von St. Andrä und Tamsweg. Die 62-Jährige schildert den unerwarteten Zwischenfall: "Plötzlich ist Simba trotz Leine ausgebrochen und zwei bis drei Meter in den Wald gestürmt. Er hat sofort etwas aufgeschnappt. Das ausgelegte Fleisch war leicht eingeschneit. Einen kleinen Teil hat er verschlungen. Den Großteil konnte ich noch entfernen. Auch wenn das Maul fest wie ein Schraubstock verschlossen war, habe ich es am Ende mit allen Kräften geschafft." Danach hat sie ihren Hund an einen Baum angeleint, die Lage erkundet und weitere Fleischteile im Schnee gefunden: "Es war ein absoluter Stress für mich. Ich habe in den Tagen davor mitbekommen, dass einige Hunde an Vergiftungserscheinungen leiden. Auf Facebook machten ebenfalls Warnungen über Giftköder im Raum Tamsweg die Runde."

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Aufgerufen am 21.04.2018 um 03:34 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/lungau-hat-es-jemand-auf-hunde-abgesehen-22510903