Chronik

Mann aus Lungötz erlebte Vulkanausbruch hautnah

Stefan Krallinger macht auf seiner Weltreise gerade in Chile Station. Am Donnerstagmorgen ging bei ihm die Sonne nicht auf.

Stefan Krallinger und seine Ferundin waren mehr als verwundert, als sie am Donnerstag morgen in ihrem Hotelzimmer auf den Sonnenaufgang warteten. Der gebürtige Lungötzer ist gerade auf Weltreise unterwegs und macht derzeit Station in der Chilenischen Stadt Pucan. "Üblicherweise wird es hier sehr spät hell, so gegen 8 Uhr morgens", sagt er. Um diese Uhrzeit kam er gerade von seinem Morgensport zurück ins Hotel. "Wir haben darauf gewartet, dass es hell wird. Aber es blieb dunkel. Draußen regnete es Staub."Staubregen ging 300 Kilometer weitSie fragten die Einheimischen, ob der 30 Kilometer entfernte Vulkan ausgebrochen sei. Und sie waren überrascht, als sie erfuhren, was wirklich los war. "Der tatsächlich ausgebrochene Vulkan ist nämlich 300 Kilometer von Pucan entfernt. Trotzdem waren die Auswirkungen hautnah zu spüren. Das wäre so, wie wenn in Venedig ein Vulkan ausbricht und in Salzburg wird es dunkel." Bekannte befänden sich auf der anderen Seite des Vulkans, die hätten auch gute Bilder vom Ausbruch selbst bekommen. "Aber wir sehen hier nur Asche und Staub", sagt Stefan Krallinger.Weltreise für den guten ZweckInsgesamt drei Jahre möchte Krallinger auf seiner Weltreise unterwegs sein. Sein Ziel: Er möchte alle Kontinente bereisen. Und in jedem Land sammelt er Unterschriften auf seinem Auto. Am Ende der Reise möchte er das Auto dann versteigern. "Den Erlös für das einzigartige Auto möchte ich für einen guten Zweck spenden." Rund ein halbes Jahr möchte Stefan Krallinger noch in Südamerika unterwegs sein.

Quelle: SN

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