Chronik

Mann wollte gefundenes Handy verkaufen

Ein im Pinzgau wohnhafter Bosnier, der das Handy eines kuwaitischen Touristen gefunden hatte, wollte dem Besitzer das Mobiltelefon verkaufen. Doch bei der geplanten Übergabe am Samstag wartete schon die Polizei.

Im Pinzgau wollte ein Finder ein Mobiltelefon zu Geld machen, jetzt wird er wegen versuchter Hehlerei angezeigt (Symbolbild). SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Im Pinzgau wollte ein Finder ein Mobiltelefon zu Geld machen, jetzt wird er wegen versuchter Hehlerei angezeigt (Symbolbild).

Mitte Juli 2018 fand ein im Pinzgau wohnhafter 36-jähriger Bosnier auf einem Parkplatz in Zell am See ein Mobiltelefon und wollte es zunächst eigentlich seinem Sohn schenken, berichtete die Polizei am Sonntag. Das Gerät war für einen fremden Nutzer jedoch nicht verwendbar, wie sich herausstellte. Daraufhin kontaktierte der 36-Jährige den Besitzer, einen kuwaitischen Staatsbürger, und bot diesem das verlorene Telefon für einige Hundert Euro zum Kauf an.
Der Kuwaiti ging zum Schein auf den Handel ein, verständigte aber die Polizei. Bei der Übergabe des Telefons am Samstag in Kaprun waren dann auch Polizeibeamte zur Stelle. Der Bosnier zeigte sich geständig, er wird wegen Fundunterschlagung und versuchter Hehlerei bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt.

Quelle: SN

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