Chronik

Marokkaner und Algerier mehr als 500 Mal unter Tatverdacht

Heuer wurden in Salzburg bis einschließlich Juli von der Polizei bereits mehr als 500 strafbare Handlungen erfasst, die Staatsangehörige von Marokko und Algerien verübt haben sollen.

Marokkaner und Algerier mehr als 500 Mal unter Tatverdacht SN/APA/BARBARA GINDL
Symbolbild.

Die Zahl nordafrikanischer Flüchtlinge bzw. Asylbewerber, die in Salzburg wegen strafbarer Handlungen polizeilich erfasst werden, ist nach wie vor hoch. Erst am Sonntag wurde ein Marokkaner festgenommen, weil er in der Innenstadt einen Libyer mit einer Glasflasche attackiert und verletzt hatte.

Auf SN-Anfrage teilte die Polizei mit, dass man zwischen 1. Jänner und 31. Juli 2016 insgesamt bereits mehr als 500 strafbare Handlungen erfasst habe, die allein durch Staatsangehörige von Marokko und Algerien verübt worden sein sollen. Der Trend sei dabei mit "rund 75 anfallenden deliktsfähigen Handlungen pro Monat gleichbleibend hoch", betonte Polizeipressesprecherin Valerie Hillebrand.

An erster Stelle bei den angefallenen, mutmaßlich verübten Straftaten stehen Eigentumsdelikte, vor allem Diebstähle. Dann folgen vor allem kleinere Delikte nach dem Suchtmittelgesetz (z. B. Besitz und Weitergabe von Cannabisprodukten) sowie Aggressionsdelikte wie Raufhandel.

Quelle: SN

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