Chronik

Meerschweinchen vor Salzburger Hotel ausgesetzt

Ein beherzter Mitarbeiter fand das Tier in einem Transportkorb - ohne Futter und ohne Wasser. Er übergab es der Pfotenhilfe Lochen.

Mit langen, eingekringelten Krallen und verfilztem Fell fand der Mitarbeiter eines Hotels in der Salzburger Schützenstraße das ausgesetzte Tier. Wie lange es in der Transportbox ohne Wasser und ohne Futter ausgeharrt hatte, war nicht bekannt. Er übergab das Meerschweinchen der Pfotenhilfe in Lochen im angrenzenden Oberösterreich, wo "Mucki" wieder aufgepäppelt wurde.

"Es erstaunt mich jedes Mal wieder, zu welchen Taten Menschen fähig sind. Anstatt Hilfe bei einer Tierschutzorganisation wie der Pfotenhilfe zu suchen, werden Tiere einfach unversorgt zurückgelassen und ihr Tod in Kauf genommen", ist Geschäftsführerin Johanna Stadler erschüttert. 2018 wurden am Tierschutzhof Pfotenhilfe etwa um die Hälfte mehr Tiere abgegeben als in den Jahren davor.

"Kleinsäugetiere sind keineswegs als Kuscheltiere geeignet, wollen nicht in einem Käfig gehalten werden, weil dieser keineswegs ihre artspezifischen Bedürfnisse an einen Lebensraum erfüllen kann, und brauchen sehr viel Pflege, immer frisches Futter und saubere, trockene Einstreu. Die Haltungskosten sind hoch, die Pflegebedürfnisse sehr intensiv und die Befriedigung der meist kindlichen Bedürfnisse am Tier so gut wie nicht erfüllt. Überdies ist die Einzelhaltung ohnehin gesetzlich verboten", betont Stadler.

Quelle: SN

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