Chronik

Mega-Prozess um Handel mit Aufputschpillen in Salzburg: Drei Angeklagte wurden nun enthaftet

Am Mittwoch, dem sechsten Verhandlungstag im Salzburger Megaverfahren um den mutmaßlichen Handel mit 13,8 Millionen Stück Captagontabletten, hat der Schöffensenat drei der insgesamt 14 Angeklagten enthaftet.

Captagonprozess gegen 14 mutmaßliche Bandenmitglieder in Salzburg. Ein Angeklagter ist seit schon langem auf freiem Fuß, am Mittwoch wurden nun drei weitere Angeklagte enthaftet.  SN/apa/gindl
Captagonprozess gegen 14 mutmaßliche Bandenmitglieder in Salzburg. Ein Angeklagter ist seit schon langem auf freiem Fuß, am Mittwoch wurden nun drei weitere Angeklagte enthaftet.

Am Mittwoch, Prozesstag sechs im Megaverfahren um den mutmaßlichen Handel mit 13,8 Millionen Stück Captagon, hat der Schöffensenat drei der insgesamt 14 Angeklagten enthaftet. Beim Trio, das nach neun bzw. sieben Monaten U-Haft nun wieder auf freiem Fuß ist, handelt es sich um einen Türken (38), einen Deutschen (29/beide verteidigt von RA Kurt Jelinek) und einen Ungarn (27/RA Harald Schnötzlinger). Das Trio soll am Umverpacken bzw. dem Einbau der Pillen in Pizzaöfen und Haushaltsgeräten mitgewirkt haben.

Wie berichtet wirft die Staatsanwaltschaft den 14 Angeklagten vor, in unterschiedlicher Tatbeteiligung die Aufputschpillen aus dem Libanon in den Flachgau geschmuggelt, dann hier zwischengelagert und umverpackt und schließlich zum gewinnbringenden Verkauf nach Saudi-Arabien verschickt zu haben.

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