Chronik

Messerattacke auf Ex-Freund: Frau erhielt in Salzburg wegen Mordversuchs elf Jahre Haft

Die 32-jährige Angeklagte stach laut Anklage dem Ex-Freund mit einem Küchenmesser wuchtig in den Nacken. Das Opfer hatte großes Glück und wurde nur leicht verletzt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Symbolbild.  SN/bilderbox
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Eine 32-jährige Deutsche ist am Donnerstag bei einem Geschworenenprozess in Salzburg wegen versuchten Mordes zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt worden. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Die Frau hat demnach ihren Ex-Freund mit einem 15 Zentimeter langen Küchenmesser wuchtig in den Nacken gestochen. Er wurde leicht verletzt. Die Angeklagte sagte, sie habe den Mann nicht töten wollen.

Wäre der Stichkanal nur geringfügig anders verlaufen, wäre die Verletzung jedoch lebensbedrohlich gewesen, erklärte ein gerichtsmedizinischer Gutachter. Der Tat am 24. Juni 2019 ging ein Streit der Beschuldigten mit dem Ex-Freund in dessen Wohnung in der Stadt Salzburg voraus. Die Geschworenen erkannten in ihrem Wahrspruch die Angeklagte mit 7:1 des Mordversuchs für schuldig, den Mann durch einen wuchtigen Stich zu töten versucht zu haben.

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