Chronik

Messerstecher ging mit schwer verletztem Opfer ins Salzburger LKH

Auseinandersetzung zwischen einem Afghanen und einem Syrer endete in Salzburg blutig. Tatverdächtiger wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Das Opfer musste notoperiert werden (Symbolbild). SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Das Opfer musste notoperiert werden (Symbolbild).

Am Dienstagnachmittag kam ein 19-jähriger afghanischer Staatsangehöriger aus Salzburg im Beisein seines Freundes, ein 22-jähriger Syrer, der ebenfalls in Salzburg wohnhaft ist mit einer Verletzung im Bauchraum ins Landeskrankenhaus Salzburg. Dort gab der Afghane an, die Verletzungen durch einen Sturz vom Fahrrad erlitten zu haben. Nachdem die Ärzte feststellten, dass die Bauchverletzung von einem Messerstich stammen muss, wurde die Polizei verständigt.
Da sich der Freund des Verletzten verdächtig verhielt und blutverschmierte Kleidung trug, wurde er von den Beamten befragt. Im Zuge dieser Einvernahme gestand er schließlich die Tat und gab an, seinen Freund mit einem Messer in den Bauch gestochen zu haben, weil dieser seine Familie beleidigt habe. Der Verletzte musste notoperiert werden. Der Beschuldigte wurde auf freiem Fuß angezeigt.

Quelle: SN

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