Chronik

Messerstich auf Taxler in Salzburg: Tatverdächtiger kann sich Verletzung beim Opfer "nicht erklären"

Jener 62-jährige Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes, der in der Nacht auf Montag im Festspielbezirk in der Stadt Salzburg einem 48-jährigen Taxifahrer mit einem Messer in den Bauch gestochen haben soll, ist laut Information der Polizei auf eine entsprechende SN-Anfrage hin nicht geständig.

Symbolbild.  SN/APA (DPA)/Boris Roessler
Symbolbild.

Demnach bestreitet der 62-Jährige mit österreichischem Pass zwar nicht, am Tatort, dem Max-Reinhardt-Platz, gewesen zu sein. Der Security-Mann habe bei seiner Einvernahme aber angegeben, sich nicht erklären zu können, wie die Verletzung beim Opfer entstanden bzw. wie es zu dieser gekommen sei. Faktum ist: Der Taxler, ein Türke, erlitt eine Stichverletzung im Bauch - höchstwahrscheinlich zugefügt mit einem Messer - und musste im Spital operiert werden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Wachdienst-Mitarbeiter wegen Verdachts des Mordversuchs. Er war nach der mutmaßlichen Tat geflüchtet, wurde kurz darauf aber festgenommen. Die Tatwaffe konnte bisher noch nicht sichergestellt werden. Die Staatsanwaltschaft beantragte am Mittwoch die Verhängung der U-Haft über den 62-Jährigen, so deren Sprecherin Elena Haslinger. Am Donnerstag entscheidet das Gericht, konkret der Haft- und Rechtschutzrichter, über den Antrag.

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