Chronik

Metzgersprung: Junge Gesellen waschen sich rein

Mit einem Sprung ins Wasser feierten 13 frisch gebackene Metzgergesellen am Sonntagmorgen den Abschluss ihrer Lehrzeit. Im Hof von St. Peter ließen sie das Wasser nur so spritzen.

Sie wuschen sich von ihren Sünden der Lehrzeit rein: Der Metzgersprung in einen Bottich voll Wasser ist eine alte Tradition. Seit dem Jahr 1980 wird diese im Hof von St. Peter wieder durchgeführt - zahlreiche Menschen sahen auch am Sonntag wieder dabei zu. Einige verkosteten dabei auch die Salzburger Stockwurst. Die Brühwurstspezialität ist der Weißwurst sehr ähnlich, schmeckt jedoch dank einer dezenten Knoblauchnote herzhafter.

Nach einer Festmesse in der Franziskanerkirche startete der Festzug nach St. Peter. Nach dem Bad im 37 Grad warmen Wasser mussten die Junggesellen mit dem Schwenken der 40 Kilogramm schweren Zunftfahne noch ihre Kraft und Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Der Brauch war vor rund 200 Jahre wegen "unsittlicher Ausschweifungen" ausgesetzt worden. Erst Anton Karl, langjähriger Innungsmeister der Salzburger Fleischer, hatte zu Beginn seiner Funktion den Metzgersprung wieder aufleben lassen.


Quelle: SN

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