Chronik

Millionenbetrug: Salzburger Gericht reduziert Haftstrafe für Frau

Buchhalterin zweigte 6,7 Mill. Euro ab: Fünf Jahre und drei Monate statt ursprünglich sechs Jahre Haft.

Symbolbild.  SN/sn
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Wegen Betrugs und Untreue war im Mai eine Buchhalterin (53) am Landesgericht zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Frau hatte zwischen 2008 und 2015 von ihrer Firma, eine daraufhin pleite gegangene Werbeagentur, insgesamt 6,7 Millionen Euro abgezweigt. Die Deutsche, die über den Zugriff auf die Firmenkonten verfügte, hatte mit den ergaunerten Geldern ein Luxusleben geführt.

Weil sie gegen das Ersturteil berief, stand die Buchhalterin (Verteidigerin: RA Daniela Kriechbaum) nun am Mittwoch vor einem Berufungssenat des Oberlandesgerichts Linz. Dieser reduzierte die Strafe "wegen überlanger Verfahrensdauer" auf fünf Jahre und drei Monate Haft.

Quelle: SN

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