Chronik

Mit Gaspistole in Walser Disco Massenpanik ausgelöst: Vier Jahre Haft für Täter

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der mitangeklagter Freund wurde zu 18 Monate teilbedingter Haft verurteilt. Auch dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Symbolbild SN/robert ratzer
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Ein 23-jährige Mann, der im Dezember 2017 mit Schüssen aus einer Gaspistole eine Massenpanik in einer Walser Diskothek ausgelöst hat, ist am Dienstagabend am Landesgericht Salzburg im Sinne der Anklage wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung zu vier Jahren unbedingter Haft verurteilt worden.

Wie Landesgerichtssprecher Peter Egger mitteilte, meldete der Serbe umgehend Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung an.

Sein ebenfalls angeklagter Freund wurde zwar vom Vorwurf freigesprochen, dem Hauptangeklagten die Waffe übergeben zu haben, er wurde allerdings wegen schwerer Körperverletzung verurteilt. Der ebenfalls 23-jährige Mann erhielt 18 Monate Haft, sechs Monate davon unbedingt. Auch dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil sich der Angeklagte Bedenkzeit nahm. Die Staatsanwaltschaft gab jeweils keine Erklärung ab.

Beide Angeklagte sind Mitglieder bei "La Familia"

Beide Angeklagte sind mehrfach vorbestraft - unter anderem wegen ihrer Mitgliedschaft bei der Pongauer Bande "La Familia", die vor knapp fünf Jahren für zahlreiche Gewaltdelikte in dem Bezirk verantwortlich war.

Quelle: SN

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