Chronik

Mit orangem Licht gegen Gewalt

Vier Salzburger Wahrzeichen beteiligten sich an "Orange the World".

Haider setzt orange Folien bei der Beleuchtung ein.  SN/andreas kolarik
Haider setzt orange Folien bei der Beleuchtung ein.

Das Schloss Mirabell, das Landestheater, die Residenz und auch die Festung Hohensalzburg erstrahlten Sonntagabend in orangem Licht. Die spezielle Beleuchtung ist Teil der Aktion "Orange the World". Sie wird von den Vereinten Nationen getragen und richtet sich gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Auf der ganzen Welt wurden Wahrzeichen in oranges Licht getaucht. Damit soll auf das Thema aufmerksam gemacht werden. Mit einem Schweigemarsch vom Schloss Mirabell zum Mozartplatz setzten am Sonntagabend Salzburgerinnen und Salzburger ein Zeichen, dieses Thema öffentlich zu diskutieren und langfristig zu bekämpfen und vor allem noch mehr Maßnahmen dagegen zu ergreifen.

Der Sonntag war gleichzeitig Startschuss für die jährliche Kampagne "16 Tage gegen Gewalt an Frauen". Etwa 70 Prozent der Gewalt, der Frauen ausgesetzt sind, passieren im Familien- und Bekanntenkreis. "Und gerade dort wird Gewalt gegen Frauen tabuisiert", sagt Barbara Schubert. Sie ist Präsidentin des Clubs Soroptimist Salzburg und hat die "Orange the World"-Kampagne in Salzburg organisiert.

Unterstützung erhalten die Kämpfer für ein Leben ohne Gewalt auch von Christkindlmarkt-Chef Wolfgang Haider. "Da sind wir gerne dabei", bekräftigt Haider. Für die Scheinwerfer, die an anderen Tagen ein helles Weiß an die Wände der Domsäulen und die Residenz werfen, ließ er orange Folien besorgen. Er will die orange Beleuchtung auch während der kommenden 15 Tage beibehalten. "Möglicherweise werden wir noch etwas nachjustieren, damit das Orange noch deutlicher zum Ausdruck kommt", kündigt Haider an.

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