Chronik

Mit Vollgas dem Titel entgegen

Hermann Neubauer greift nach seinem zweiten Staatsmeistertitel.

Jetzt will das Lungauer Rallye-Ass einfach nur noch, dass es endlich los geht: "Ich freue mich darauf und brenne so richtig dafür. Viel Vorbereitung liegt hinter uns", sagt der 31-Jährige im LN-Gespräch. Mit Video-Analysen der Vorjahre versuchte der St. Michaeler in den letzten Tagen und Wochen Feinheiten zur Waldviertel-Rallye herauszufiltern, um sie dann am Wochenende noch besser umzusetzen.

Seit rund zehn Jahren fährt Hermann Neubauer mittlerweile in der Rallye-Staatsmeisterschaft. "Natürlich entwickelt man eine gewisse Routine. Heute weiß man besser, wie man an so eine Herausforderung herangeht. Aber: Die Spannung ist hoch, das braucht es auch."

2016 krönte sich Neubauer damals erstmalig zum Champion. 2017 blieb ihm die Wiederholung des Triumphes nur knapp verwehrt, auf der letzten Prüfung wurde er aufgrund eines technischen Defektes ausgebremst.

138,51 Sonderprüfungskilometer gilt es ab Freitag Nachmittag zu bewältigen. Es ist die einzige Schotterrallye des Jahres. "Die Strecke ist anspruchsvoll, technisch schwierig und eine echte Herausforderung. Für mich ist eine Rallye-Meisterschaft erst dann komplett, wenn sie über zumindest eine echte Schotterrallye verfügt."

Für Hermann Neubauer gibt es ein direktes Duell mit Julian Wagner. Wagner liegt zwar in der Bruttowertung der Tabelle noch um acht Punkte vor Neubauer, zieht man aber das vorgeschriebene Streichresultat am Ende heran, muss der Oberösterreicher momentan 18 Punkte hergeben, während der Salzburger seinen Nuller vom Ausfall bei der Jännerrallye ins Spiel bringen kann und dadurch eigentlich mit zehn Punkten vor Wagner ins Saisonfinale geht. "Ich rechne überhaupt nicht herum. Wir werden von Beginn an Vollgas geben." Für Stimmung ist jedenfalls gesorgt. Auch einige Freunde und Bekannte aus dem Lungau reisen an.


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