Chronik

Mittersill: 18 Spitals-Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet

Die Klinik vermutet, dass zwei erkrankte Patienten die Infektionskette ausgelöst haben.

Das Coronavirus legt eine Abteilung am Tauernklinikum Mittersill lahm.  SN/christian Sprenger
Das Coronavirus legt eine Abteilung am Tauernklinikum Mittersill lahm.

18 Mitarbeiter im Spital Mittersill sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Abteilung für Akut-Geriatrie und Remobilisation wurde daraufhin von der Klinik vorrübergehend geschlossen, wie der ORF Salzburg am Samstag berichtete. Wie Maud Sayn-Wittgenstein, Sprecherin des Tauernklinikums, auf APA-Nachfrage bekannt gab, werde die Abteilung voraussichtlich bis 8. Dezember geschlossen bleiben. Ansonsten sei das Spital normal in Funktion.

Vor 14 Tagen sind bei zwei Patienten Infektionen festgestellt worden. "Es war dann schleichend immer wieder einer (von den Mitarbeitern, Anm.) positiv", sagte Sayn-Wittgenstein. Danach habe man sich entschieden, alle 250 Angestellten durchzutesten, mit dem Ergebnis, dass sich die 18 Infektionen herausgestellt hatten. Man gehe seitens der Klinik davon aus, dass die beiden Patienten das Virus an die Mitarbeiter weiter gegeben haben, die sich dann untereinander angesteckt hätten.

Alle 18 würden sich nicht mehr in der Arbeit befinden sondern daheim in Quarantäne. Neben der Schließung der Geriatrie, habe man alle Operationen an das Krankenhaus in Zell am See abgegeben.

​Mit Samstag befanden sich im Bundesland Salzburg insgesamt 234 Covid-19-Patienten im Spital, davon wurden 25 auf der Intensivstation betreut. 612 Neuinfektionen wurden verzeichnet, 167 davon alleine in der Landeshauptstadt. Den Gesundheitsbehörden wurden 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle auf 115.

Quelle: SN

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