Chronik

Motorradfahrer stürzte auf der Glocknerstraße 100 Meter ab - Lebensgefahr

Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Samstagvormittag auf der Großglockner Hochalpenstraße in Fusch gekommen. Ein 32-jähriger Deutscher erlitt dabei schwerste Verletzungen.

Der Unglückspilot zog sich schwere Verletzungen zu. SN/bilderbox
Der Unglückspilot zog sich schwere Verletzungen zu.

Nach Angaben der Polizei war gegen 11:35 Uhr ein 32-jähriger Deutscher mit seinem Motorrad in Begleitung eines Bikers (33) aus München bergwärts. Vor der Kehre 9 (Edelweißwand) setzte der 32-Jährige zum Überholen an.

"Im Zuge dieses Fahrmanövers lenkte der Motorradfahrer nicht ein, sondern fuhr gerade auf den Fahrbahnrand zu. Nach einer offensichtlich kurzen Vollbremsung fuhr der Motorradfahrer über den dortigen Fahrbahnrand hinaus und stürzte über die steile, hochalpine Böschung zirka 100 Meter hinunter," hieß es später im Polizeibericht.

Der Begleiter des Mannes und ein ein weiterer Unfallzeuge stiegen umgehend zur Absturzstelle hinab und leisteten dem Verunglückten "Erste Hilfe". Durch die verständigte Besatzung des "Alpin Heli 6" (Notarzt) und die freiwillige Feuerwehr Fusch wurde die schwer verletzte Person vor Ort erstversorgt. Danach wurde der Mann in das UKH Salzburg geflogen. "Er hat ein Polytrauma erlitten", sagte Rotkreuz-Einsatzleiter Anton Voithofer. Das sind laut Standard-Definition mehrere Verletzungen gleichzeitig, mindestens eine davon wird als lebensbedrohlich eingestuft.
Die Bergung des total beschädigten Motorrades wird durch die GROHAG selbstständig durchgeführt. Eingesetzte Kräfte: Alpin Heli 6 / Notarzt; Feuerwehr Fusch (neun Mann und drei Fahrzeuge); GROHAG (drei Mann); Polizeiinspektion Bruck (zwei Beamte).

Quelle: SN

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Von Georg Ackerer
15. August 2020
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