Chronik

Muren und Hangrutsche: Schwere Unwetter wüteten erneut im Pinzgau

Heftige Regenfälle sorgten am Donnerstagabend für zahlreiche Murenabgänge im Pinzgau. 161 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Die Pinzgauer Feuerwehren im Großeinsatz: Kurz vor 19 Uhr gingen am Donnerstag über große Teile des Pinzgaus schwere Unwetter nieder. Der punktuell äußerst starke Regen sorgte für Murenabgänge und Hangrutsche. Bäche traten über die Ufer. Keller von Wohnhäusern standen unter Wasser. Betroffen waren die Gemeinden Krimml, Wald im Pinzgau, Mittersill, Stuhlfelden, Saalbach-Hinterglemm, Dienten und Saalfelden.

Laut Angaben des Salzburger Feuerwehrverbandes waren insgesamt 161 Mann von sieben Feuerwehren im Einsatz. 17 Einsatzstellen wurden gemeldet. Die Einsätze dauerten bis kurz nach 23 Uhr.

Straßen mussten gesperrt werden

Einsatzkräfte und Bezirkshauptmannschaft Zell am See mit Einsatzleiter Bernhard Gratz beurteilten noch in der Nacht die Lage. Die Pass-Thurn Bundesstraße musste auf Höhe "Lipperkreuz" zwischen Mittersill und dem Pass Thurn in der Nacht gesperrt werden. Es drohte dort ein Hang direkt auf die Straße zu rutschen. Für den Pkw-Verkehr gab es über einen Güterweg eine Umleitung. Für den Schwerverkehr gab es keine Möglichkeit der Abfahrt vom Pass Thurn nach Mittersill - hier konnte nur sehr großräumig ausgewichen werden. Am Freitagmorgen konnte die Bundesstraße für den gesamten Verkehr wieder freigegeben werden.

Ebenso gesperrt ist wegen eines Murenabgangs die Neue Gerlosstraße bei Krimml auf Höhe der Mautstation. Eine Umfahrung über die alte Gerlosstraße ist jedoch möglich. Im hinteren Glemmtal (Lengau) war nach einem Murenabgang auch die Sperre der Glemmtaler Landesstrasse notwendig. Die Straße konnte gegen 9 Uhr wieder befahren werden.

Die Einsatzkräfte beobachten die Entwicklung an der Urslau im Raum Maria Alm und Saalfelden wegen des hohen Wasserstandes.

Quelle: SN

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