Chronik

Mutter servierte Gästen unwissentlich Cannabis-Kuchen

Ein 23-jähriger buk in St. Martin am Tennengebirge Cannabiskuchen. Die Reste fror er ein. Seine Mutter taute den Kuchen auf und bot ihn einer 27-jährigen Mutter und ihrem dreijährigen Kind an. Alle mussten ins Spital.

Wegen einer akuten Cannabisintoxikation musste eine 27-jährige Mutter aus Eben, ihr dreijahriges Kind und ihre Gastgeberin aus St. Martin im Tennegebirge ins Spital. Die drei hatten unwissentlich einen cannabishaltigen Kuchen gegessen. Den Kuchen hatte der 23-jährige Sohn der Gastgeberin, der bei ihr im Haus wohnt, bereits am 23. Oktober gebacken. Er hatte sich 25 Gramm Cannabiskraut bei einem Dealer gekauft und mit einem Teil der Drogen und einer Fertigbackmischung den Kuchen gefertigt. Eine Hälfte des Kuchens aß er selbst, die zweite Hälfte fror der Mann ein.

Gäste bekamen Cannabis-Kuchen

Als die Mutter des 23-Jährigen vergangenen Donnerstag Besuch erwartete, taute sie den Kuchen aus ihrer Tiefkühltruhe auf. Sie bot diesen schließlich der 27-jährigen Besucherin und ihrem dreijährigen Kind an. Wenig später verspürten alle drei Übelkeit, Schwindel, Herzrasen und Unwohlsein. Das Rote Kreuz brachte die drei in das Klinikum nach Schwarzach, wo sie wegen einer akuten Cannabisintoxikation stationär aufgenommen wurden. Polizisten aus Eben stellten mit Unterstützung der Diensthundestreife Reste des Kuchens und weitere 21,5 Gramm Cannabiskraut im Zimmer des 23-Jährige fest. Der Mann wird wegen Körperverletzung und Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz bei der Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt. Der Gesundheitszustand der Opfer hat sich mittlerweile wieder gebessert.

Quelle: SN

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