Chronik

Nach Attacke mit Eisenstange in Hallein: Täter muss nicht in Untersuchungshaft

47-jähriger Türke schlug gleichaltrigen Mann mit Eisenstange nieder, weil dieser laut Polizei seine Tochter belästigt hatte. Der bislang unbescholtene Täter bleibt gegen Gelöbnis auf freiem Fuß.

Symbolbild.  SN/APA/BARBARA GINDL
Symbolbild.

Jenem 47-jährigen Türken, der am Donnerstag auf dem Bahnhof Hallein mit einer Eisenstange auf einen gleichaltrigen Mann eingeschlagen und diesen verletzt hat, bleibt die Untersuchungshaft erspart. Die zuständige Richterin wies am Freitag in einer Haftverhandlung am Landesgericht den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Verhängung derselben ab.

Die Richterin erteilte dem türkischen Unternehmer (Verteidiger: RA Franz Essl) aber Weisungen: so muss er etwa jeden Kontakt zum Opfer unterlassen und für die Behörden jederzeit verfügbar sein.

Hintergrund der Tat: Das spätere Opfer hatte zuvor die 20-jährige Tochter des Türken in einem Zug belästigt. Sie rief ihren Vater an, worauf dieser auf den Bahnhof eilte und dem Einheimischen mit einer Eisenstange mehrmals auf Unterschenkel und Ellbogen schlug.

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