Chronik

Nach Corona-Verdacht: Salzburger Radprofi darf heimfliegen

Vier österreichische Radprofis - darunter der Wahl-Salzburger Gregor Mühlberger - saßen in Abu Dhabi fest. Am Sonntag ging es nach Tagen der Ungewissheit nach Hause.

Gregor Mühlberger SN/gepa
Gregor Mühlberger

"Sitze im Flugzeug", meldet am Sonntagnachmittag der österreichische Radprofi Gregor Mühlberger den SN aus Abu Dhabi. Mühlberger, der in Salzburg daheim ist, war mit 133 Radprofis - darunter auch seine österreichischen Kollegen Patrick Konrad (wie Mühlberger beim Team Bora-hansgrohe unter Vertrag), Marco Haller (Bahrain McLaren) und Matthias Brändle (Israel Cycling Acadamy) - seit Freitag in einem Hotel in Abu Dhabi fest gesessen. Auch die anderen Österreicher sind mittlerweile daheim. Es bestand der Verdacht, die Rennrad-Profis hätten sich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizieren können. Die Testergebnisse waren allerdings allesamt negativ. Am Sonntag erfuhren die Profis, dass sie ausreisen dürfen.

Mühlberger, seit Jahren einer der besten Radprofis des Landes, war bei der UAE-Tour in den Vereinigten Arabischen Emiraten Anfang der Woche an den Start gegangen. Die Tour, sie gehört zur Liste der wichtigsten Profirennen, wurde am Freitag nach fünf Etappen abgebrochen. Zwei italienische Mitglieder eines Teams - offenbar Mechaniker - waren nach Angaben der Veranstalter positiv auf das Virus getestet worden. Daraufhin wurden alle in dem Hotel der beiden Italiener wohnenden Beteiligten an der Rundfahrt unter Quarantäne gestellt und auf das Virus getestet.

Wie es nach der kurzen Zwangspause mit den Rennplänen der Österreicher weitergehen wird, ist noch nicht entscheiden. "Das wird alles am Montag geklärt", sagte Mühlberger am Sonntag. Für seinen Team-Kollegen Patrick Konrad sollte jedenfalls am kommenden Wochenende der Start beim Etappen-Rennen Paris-Nizza auf dem Programm stehen.

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