Chronik

Nach Rücktritt von Ministerin Aschbacher: Plagiatssoftware für Studierende überlastet

Das Kontingent der Österreichischen Hochschülerschaft wurde ausgereizt, auch weil offenbar einige Studierende aus Jux die Arbeiten der ehemaligen Arbeitsministerin "geprüft" haben.

Studierende der Uni Salzburg müssen derzeit bei der Abgabe ihrer Arbeit auf den von der ÖH angebotenen Plagiatscheck warten – das Kontingent ist ausgeschöpft. SN/robert ratzer
Studierende der Uni Salzburg müssen derzeit bei der Abgabe ihrer Arbeit auf den von der ÖH angebotenen Plagiatscheck warten – das Kontingent ist ausgeschöpft.

Andreas L. steht unmittelbar davor, für den Abschluss des Studiums der Rechtswissenschaften an der Salzburger Universität die Diplomarbeit einzureichen. Routinemäßig wollte der 36-Jährige aus St. Wolfgang den Plagiatsscan nutzen, den die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) auf ihrer Website anbietet. Doch die Prüfung seiner Abschlussarbeit stockte, eine Fehlermeldung wurde angezeigt. "Weil viele die Aschbacher'sche Arbeit ,geprüft' haben, ist unser Kontingent derzeit leider aufgebraucht", heißt es wörtlich auf der Website, wie einem Screenshot zu entnehmen ist. Die Plagiatsaffäre, die zum Rücktritt von Christine ...

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Aufgerufen am 07.12.2021 um 11:15 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/nach-ruecktritt-von-ministerin-aschbacher-plagiatssoftware-fuer-studierende-ueberlastet-98405725