Chronik

Nach Unfall: Verkehrschaos legte Stadt Salzburg lahm

Im Stadtgebiet von Salzburg ging am Freitagnachmittag fast gar nichts mehr: Verstopfte Straßen trotz der neuen Ampelregelungen, die einen Kollaps verhindern sollen.

Wer am Freitagnachmittag mit dem Auto im Regen im Salzburger Stadtgebiet unterwegs war, musste enorme Geduld aufbringen. "Es geht fast gar nicht mehr, überall Stillstand, bestenfalls Schritttempo", meldeten Lenker der SN-Redaktion.

In der Verkehrsleitstelle der Salzburger Polizei gab man sich am Nachmittag auf Anfrage gelassen, wie Polizeisprecher Hannes Hollweger sagte: Von einem Zusammenbruch könne keine Rede sein. Vielmehr habe ein Sachschadenunfall auf der Westautobahn zwischen Salzburg-Nord und dem Baustellenbereich Lieferinger Tunnel einen Rückstau ausgelöst, nachdem zwei Spuren gesperrt werden mussten. Zahlreiche Lenker wären in der Folge ausgewichen.

Auf die Frage, ob die kürzlich installierte "Dosierregelung" von sogenannten Pförtnerampeln funktioniert hätten, lautet die Auskunft: Technisch gesehen habe alles funktioniert. Ob auch in der Praxis, blieb unbeantwortet.

Angesichts der Verkehrslage dürften jene drei Ampelanlage an der Münchner-Bundesstraße, Innsbrucker Bundesstraße sowie Wolfgangseestraße wohl die Rotphasen verlängert haben (maximal bis zu 20 Sekunden), die Staubildung war offenkundig so aber nicht zu verhindern gewesen. Anfragen bei der zuständigen Magistratsabteilung für die Ampelsteuerungen blieben am Freitagnachmittag bis auf die Tonbandauskunft "Sie rufen außerhalb der Dienstzeit an" unbeantwortet.

Mehr Informationen zur aktuellen Verkehrssituation finden Sie hier.

Quelle: SN

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