Chronik

Nach Wasserrohrbruch klafft in Saalfelden riesiges Loch in der Straße

Straßenabschnitt im Gewerbegebiet bleibt vorerst gesperrt. Weil der Asphalt großflächig zerstört worden ist, entstand ein Schaden von rund 30.000 Euro . Verletzt wurde niemand.

Vier Meter breit, sechs Meter lang und 1,5 Meter tief: So groß ist das Loch, das ein Wasserrohrbruch im Gewerbegebiet von Saalfelden in die Gemeindestraße geschlagen hat. Sogar der gesamte Frostkoffer unter der Asphaltdecke wurde weggespült, berichtet Wirtschaftshof-Chef Kurt Binder. Er und sein Team sind seit Samstagfrüh mit der ungeplanten Baustelle konfrontiert.

An der Stelle in unmittelbarer Nähe zu Intersport Bründl, Kika und dem Lagerhaus verläuft eine große Trinkwasserleitung der Gemeinde. Sie hat - aus noch unbekanntem Grund - Schaden genommen. "Diese Leitung liegt etwa 1,5 Meter unter der Oberfläche und weist einen Durchmesser von 100 Millimetern auf. Da dauert es natürlich bis alles in Bewegung kommt", schildert Binder. Er hatte aufgrund der großflächigen Unterschwemmungen bereits die Sperre der Straße veranlasst, als dann Samstagfrüh der Asphalt nachgab und einbrach.

Der Schaden an der Wasserleitung sei relativ rasch behoben gewesen, nun muss der Straßenaufbau wieder hergestellt werden. Der noch vorhandene Asphalt muss herausgenommen und der Unterbau erneuert werden. "Ab morgen ist der Straßenabschnitt für Autofahrer vorläufig wieder benützbar, bis dahin muss sie gesperrt bleiben", erklärt Binder. Für die Asphaltierungsarbeiten, die möglichst noch in dieser Woche stattfinden sollen, werde man noch einmal einen halben Tag Zeit benötigen. Dafür müsse die Straße nochmals gesperrt werden.

Weil der Asphalt großflächig zerstört worden ist, entstand ein Schaden von rund 30.000 Euro - alleine für den Straßenbau. Die Gemeinde Saalfelden stand am Samstag mit Bagger und drei Mitarbeitern vor Ort im Einsatz. Die Haushalte in der Umgebung konnten am Samstag für drei bis vier Stunden nur eingeschränkt mit Trinkwasser versorgt werden. Dennoch ist Binder angesichts der Umstände zufrieden: "Es ist niemand in Gefahr gewesen."

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