Chronik

Nachbarin in Neumarkt massiv gewürgt: Anklage gegen Frau wegen versuchten Mordes

Die Staatsanwaltschaft erhob gegen einen 32-jährige Flachgauerin Anklage wegen versuchten Mordes. Laut der zugestellten, von Staatsanwältin Katharina Dirisamer verfassten Anklage soll die arbeitslose Frau am 2. Oktober in Neumarkt versucht haben, eine 37-jährige Wohnungsnachbarin durch massives Würgen vorsätzlich zu töten. Laut Gerichtssprecher Peter Egger gibt es noch keinen Prozesstermin.

Symbolbild.  SN/bilderbox
Symbolbild.

Zur inkriminierten Tat in dem Mehrparteienhaus in Neumarkt kam es damals kurz nach zwei Uhr früh. Den Ermittlungen zufolge gab es zwischen der Angeklagten und der 37-Jährigen schon seit längerer Zeit wiederholt Streit. Die in der Tatnacht erheblich betrunkene Angeklagte hämmerte gegen die Wohnungstür der Nachbarin, worauf diese öffnete. Laut Anklage ging die 32-Jährige sofort auf die andere Frau los, brachte sie zu Boden, setzte sich auf sie und begann, sie massiv zu würgen. Dabei schrie sie wiederholt, sie werde ihr Opfer jetzt umbringen.

Alarmierte Polizisten hatten daraufhin große Mühe, die um sich schlagende 32-Jährige vom Opfer herunterzureißen. Das Opfer erlitt Hautabschürfungen und Prellungen im Halsbereich. Die Angeklagte (Verteidiger: RA Stefan Huber) bestritt im Vorverfahren jeglichen Tötungsvorsatz.

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