Chronik

Nationalpark Hohe Tauern: Konflikt um die Wegefreiheit

Aufregung bei Bergführern und Mineraliensammlern. Sie fürchten, ein neues Sonderschutzgebiet könnte die Wegefreiheit einschränken.

 SN/heinz bayer

Wolfgang Urban kann den aktuell stark erhöhten Puls bei Bergrettern und Mineraliensammlern nicht nachvollziehen. Der Direktor des Nationalparks Hohe Tauern sagt: "Die Wegefreiheit steht doch außer Diskussion. Und auch in Sachen Sammeln von Mineralien ändert sich nichts."

Was da vor sich gehe, sei eine Kampagne. Der Nationalpark solle "angeschüttet" werden. Und dennoch: Er ist absolut erhöht, der Puls. Bei vielen. Grund dafür ist ein Schreiben des Landes Salzburg mit Datum 9. Februar. Unter der Aktenzahl 2003-UMWS/ 1004/110/9-2017 steht zu lesen: "Entwurf einer Verordnung, mit der Teile der Marktgemeinde Neukirchen am Großvenediger zu einem Sonderschutzgebiet im Nationalpark Hohe Tauern erklärt werden (Wildnisgebiet Sulzbachtäler - Sonder schutz- verordnung)." Die Frist, um zu diesem Entwurf Stellung zu nehmen, beträgt vier Wochen. Sie läuft in zweieinhalb Wochen aus.

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