Chronik

Naturkatastrophen verursachen in Salzburg 55 Mill. Euro Schaden

Hochwasser und Erdrutsche verursachten in Salzburg in den vergangenen Jahren einen enormen Schaden. Das Land zieht Bilanz.

Naturkatastrophen verursachen in Salzburg 55 Mill. Euro Schaden SN/robert ratzer
Symbolbild.

Der Schaden, der durch Naturkatastrophen in den vergangenen fünf Jahren im Bundesland Salzburg verursacht wurde, beträgt laut Schätzungen der Experten des Landes rund 55 Millionen Euro. Der größte Anteil liegt laut einer Aussendung des Landes bei Vermurungsschäden mit rund 21 Millionen Euro, gefolgt von Hochwasserschäden in Höhe von rund 20 Millionen Euro.

Für die entstandenen Schäden wurden in den vergangenen fünf Jahren 36 Millionen Euro aus dem Katastrophenfonds an betroffene Salzburger bezahlt. 5143 Schadensfälle wurden anerkannt. Der Fonds speist sich zu 60 Prozent aus Geldern des Bundes und zu 40 Prozent aus Geldern des Landes.

Was Betroffene tun können

Um Hilfe aus dem Fonds zu erhalten, gibt es klare Kriterien. "So muss etwa eine Existenzgefährdung nachgewiesen werden. Auch kann Hilfe aus dem Fonds nur beantragt werden, wenn der Abschluss einer entsprechenden Versicherung nicht möglich war", sagte Egon Leitner, zuständig für den Katastrophenfonds des Landes.

Im Schadensfall muss das Ansuchen binnen sechs Monate nach Schadenseintritt bei der Gemeinde, auf deren Gebiet der Schaden entstanden ist, gestellt werden. Der Schaden soll mit Fotos dokumentiert werden. Die Mindestschadensgrenze beträgt 1000 Euro. Die mögliche Beihilfenhöhe beträgt 30 Prozent vom Gesamtschaden. Die Bewertung des Schadens erfolgt durch Sachverständige. Die Zusage und Auszahlung der Beihilfe erfolgt durch das Land Salzburg.

Quelle: SN

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