Chronik

Neue Kurzparkzonen in der Stadt Salzburg sind beschlossene Sache

Aigen-Parsch und Gnigl-Langwied werden im Sommer bzw. Herbst zur blauen Zone.

Die Stadt Salzburg hat im Sommer 2018 begonnen, gebührenfreie Kurzparkzonen in Stadtteilen einzuführen. Seither wird sukzessive ausgeweitet.  SN/Robert Ratzer
Die Stadt Salzburg hat im Sommer 2018 begonnen, gebührenfreie Kurzparkzonen in Stadtteilen einzuführen. Seither wird sukzessive ausgeweitet.

Der politische Beschluss ist gefasst - der städtische Planungsausschuss hat diesen am Donnerstag getroffen. Nach der Alpensiedlung (Sommer 2018) und Schallmoos (Sommer 2019) werden heuer nun in den Salzburger Stadtteilen Aigen-Parsch sowie Gnigl-Langwied gebührenfreie Kurzparkzonen installiert.

Start der Maßnahme ist im Anfang Juli in Aigen-Parsch. Wobei die Parkzone den Bereich südlich des Kapuzinerberges zwischen der Bahnlinie und der Salzach umfasst und bis zur Olivierstraße reicht. Gnigl-Langwied wird dann ab September zur blauen Zone - vom Bachwinkelweg im Norden bis zur Eichstraße im Süden und von der Bahnlinie im Osten bzw. der Linzer Bundesstraße im Westen.

Die Kurzparkzone gilt von Montag bis Freitag, 9 bis 19 Uhr. In dieser Zeit ist das Parken für maximal drei Stunden (Parkscheibe einlegen) erlaubt. Bewohner können beim Magistrat um eine Ausnahmebewilligung für jeweils zwei Jahre ansuchen.

Bürgerliste für Gebührenpflicht

Die Bürgerliste begrüßt den Schritt der Einführung neuer Kurzparkzonen. Allerdings hätte der grüne Verkehrssprecher Lukas Uitz gern eine Gebührenpflicht gesehen. . "Eine Gebührenpflicht wäre der sinnvollere Weg gewesen, um den gewünschten Lenkungseffekt zu erreichen. Da sind sich auch die Verkehrsexperten relativ einig. Die flächendeckende Einhebung einer Parkgebühr verbunden mit einer konsequenten Kontrolle würde wesentlich schneller ans Ziel führen."

Die SPÖ spricht sich für eine flächendeckende Umsetzung aus. Denn die schrittweise Ausdehnung führe nur zu Verdrängungseffekten. "Die derzeitige Regelung schafft vor allem eines: Verwirrung seitens der Bevölkerung. Niemand weiß, wann die Kurzparkzone im eigenen Stadtteil kommen soll. Außerdem herrscht durch diese schrittweise Ausweitung auch Verwirrung darüber, wo sie bereits gilt", sagt Klubchefin Andrea Brandner. Die SPÖ will daher einen Fahrplan für die weitere Umsetzung. Den gibt es aber zum Teil schon.

Im nächsten Jahr soll die Einführung der Kurzparkzone in Itzling (Juli 2021) und Lehen (September 2021) folgen. Die Stadt will damit schrittweise Druck auf die Dauerparker ausüben - und damit Berufspendler zum Umsteigen auf die öffentlichen Verkehrsmittel bewegen.

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