Chronik

Neue Ortschefs in Hallein und Rußbach

Die Bürgermeisterwahl am 10. März wirft ihre Schatten voraus: Karl Huemer und Maximilian Klappacher folgen Josef Grasl und Gerhard Anzengruber im Amt nach.

Ende November hat der Rußbacher ÖVP-Bürgermeister Sepp Grasl nach (fast auf den Tag genau) 15 Jahren sein Amt abgegeben. Die absolute ÖVP-Mehrheit in der Gemeindevertretung hat daraufhin Karl Huemer zum neuen Bürgermeister gewählt. Huemer sitzt seit 2004 für die ÖVP im Rußbacher Ortsparlament, von 2009 bis 2014 war der 55-Jährige bereits Vizebürgermeister der 780-Einwohner-Gemeinde, seit 2014 ist er beruflich bedingt wieder "normaler" Gemeindemandatar.

Ursprünglich hatte es geheißen, Sepp Grasl werde sich noch einmal zur Wahl stellen, "im heurigen Juli hat er mich dann aber gebeten, einmal darüber nachzudenken, ob ich das Amt nicht übernehmen möchte", sagt Huemer im TN-Gespräch. Der gelernte Koch und Kellner, ein gebürtiger Rußbacher, ist seit 24 Jahren verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. In den vergangenen 17 Jahren war er im Außendienst für Franziskaner Weißbier tätig, für den Job als Bürgermeister hat er diese Tätigkeit nun aber aufgegeben. Er will auch für die ÖVP als Kandidat in die Bürgermeisterwahl im März 2019 gehen, seine Herausforderer sind SPÖ-Vizebürgermeister Matthias Kraft und Josef Reschreiter für die FPÖ, der bereits 2014 gegen Sepp Grasl angetreten war.

In Hallein geht der lang angekündigte Wechsel über die Bühne

Einen Wechsel wird es diese Woche auch an der Spitze der Halleiner Stadtregierung geben: Schon vor knapp einem Jahr hatte ja Bürgermeister Gerhard Anzengruber (ÖVP) seinen vorzeitigen Abschied aus dem Amt angekündigt, seit dem Sommer steht der dafür zum Vizebürgermeister ernannte Maximilian Klappacher als Nachfolger fest. Der Wechsel im Bürgermeisteramt wird am Donnerstag mit der absoluten ÖVP-Mehrheit in der Gemeindevertretung beschlossen.

Auch Klappachers Herausforderer für die kommende Wahl stehen bereits fest: Für die SPÖ geht Vizebgm. Alexander Stangassinger ins Rennen, für die Neos Quereinsteigerin Anita Eisenmann, für die Grünen Landtagsabgeordnete Kimbie Humer-Vogl und für die FPÖ Quereinsteiger Peter Mitterlechner.

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