Chronik

Neue Regeln: Kontakte zweiter Ordnung dürfen in Salzburg künftig nicht mehr in die Schule

Wegen der starken Verbreitung der ansteckenderen Virusvarianten in Salzburg wurde eine vor dem Herbst geltende Regelung wieder in Kraft gesetzt.

Das Land Salzburg verschärft wegen der ansteckenderen Mutationen sein Kontaktpersonenmanagement. SN/robert ratzer
Das Land Salzburg verschärft wegen der ansteckenderen Mutationen sein Kontaktpersonenmanagement.

115 positive Coronafälle gab es seit Wochenbeginn im Schulbereich. Betroffen sind 102 Schüler, zwölf Lehrer und eine weitere Person. Für Klassen- und Lehrerkollegen hat dies seit Mittwoch nun zusätzliche Auswirkungen. Künftig dürfen auch "K2-Kontakte" nicht mehr in die Schule gehen.

Die Behörden kategorisieren jene Personen als K2-Kontaktpersonen, die Kontakt mit infizierten Personen hatten, dieser aber nur flüchtig war. Auch wer Maske trug, kann statt als K1- als K2-Kontakt eingestuft werden. Bis zum Herbst galt bereits, dass diese K2-Kontakte nicht in die Schule dürfen. Dann kam es zu Lockerungen.

Seit Mittwoch ist das anders. Das Land kehrte nun zur früheren Regelung zurück. Hintergrund ist die starke Verbreitung der deutlich ansteckenderen Coronavarianten. Das kann nun bedeuten, dass wegen eines positiven Falls ganze Klassen nicht mehr in die Schule dürfen. In einer Schule führte die Erkrankung eines Schülers dazu, dass acht Lehrer in Quarantäne kamen.

Der Bund hatte dem Vernehmen nach eine Verordnung geplant, wonach diese neuen Regeln nur für jene gelten, die Kontakt mit einer Person hatten, die sich mit einer der ansteckenderen Varianten infiziert hatte. Die Mutationen sind in Salzburg aber bereits zu 80 Prozent verbreitet. In Salzburg entschied man sich nun dafür, dass die neuen Regeln für alle gelten.

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