Chronik

Neuer Altar für den "Dom" des Lungaus

Ganz Mariapfarr, Weißpriach, Göriach und St. Andrä waren Montag auf den Beinen. Die große Wallfahrtskirche, die 1000 Leute fasst, war zu klein.

Die größte Pfarrkirche Salzburgs, nämlich jene von Mariapfarr im Lungau, war zwei Jahre lang auch die größte Kirchenbaustelle im Land. Am Mariä Himmelfahrtstag wurde die Pfarr- und Wallfahrtskirche nach umfassenden Renovierungen wieder eingeweiht. Die Kosten betrugen zwei Millionen Euro. Die Pfarr- und Wallfahrtskirche "Zu unserer Lieben Frau" gilt als die Mutterkirche des Lungaus.

Erzbischof Franz Lackner sagte im Festgottesdienst: "Nichts Großes ohne Leidenschaft. Das Ergebnis von Arbeit, Ideen, Idealismus und Leidenschaft lässt sich wahrlich sehen und vor allem spüren." Die Weihe des Altares war der Höhepunkt der Feier. Der Altar ist ein ganz besonderes Stück Schaidberger Marmor, ein Findling. Eine Aushöhlung des Steins erinnert an die Seitenwunde Jesu. Der Altar wurde mit den Reliquien der Heiligen Rupert, Virgil und Martin versehen.

Besonderer Dank seitens der Gemeinde Mariapfarr gab es für Pfarrer Bernhard Rohrmoser und den Obmann des Bauausschusses, Rupert Kößlbacher. Bürgermeister Franz Doppler verlieh ihnen nach einstimmigem Beschluss der Gemeindevorstehung das Ehrenzeichen in Gold.

Der Pfarrgemeinderat mit Obfrau Sabine Pritz und der Pfarrkirchenrat mit Obmann Peter Lerchner stellten sich beim Pfarrer für dessen Arbeit und die Mühen mit einem originellen Geschenk ein: ein Paar auf ihn abgestimmte Designer-Ski, auf dem sogar sein Hund verewigt ist. Damit wird er im Winter wieder seinem geliebten Hobby frönen.

Quelle: SN

Aufgerufen am 23.09.2018 um 12:36 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/neuer-altar-fuer-den-dom-des-lungaus-1156666

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