Chronik

Neuer Fall im Pongau: Salzburg hält bei 16 Masernfällen

Der Fall der Masernfälle im Bundesland Salzburg hat sich erhöht. Am Sonntag wurde bekannt, dass im Pongau eine Person erkrankt ist.

Im Pongau gibt es einen neuen Masernfall. Zwei Impfungen schützen davor. SN/dpa
Im Pongau gibt es einen neuen Masernfall. Zwei Impfungen schützen davor.

Somit hält das Bundesland Salzburg nun bei 16 Masernfällen, die in der Zeit von 14. Jänner bis zum 29. April 2019 gemeldet wurden. Pongau, Flachgau und Tennengau halten bei je einer Krankheitsmeldung, die restlichen 13 Krankheitsfälle sind alle im Pinzgau aufgetreten.

Masern sind hochansteckend, können per Tröpfcheninfektion und über die Luft übertragen werden. Nur die zweifache Impfung bietet Schutz. Sie wird im ganzen Land gratis angeboten und kann in jedem Alter (ab dem 10. Lebensmonat) verabreicht werden. Masern ist hochansteckend und kommt durch Einatmen infektiöser Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen sowie durch Kontakt mit infektiösen Sekreten aus Nase und Rachen zu Stande. Die Inkubationszeit beträgt 8 bis 10 Tage bis zum Beginn des katarrhalischen Stadiums (Schnupfen, Bindehautentzündung, Husten etc.) bzw. 14 Tage bis zum Ausbruch des typischen Ausschlags, was aber auch bis zu 21 Tage dauern kann. Die Ansteckungsgefahr beginnt vier bis fünf Tage vor dem Auftreten des Ausschlags und hält bis zu vier Tage nach dem Auftreten an. Masern sind gemäß Epidemiegesetz an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Gesundheitsamt) meldepflichtig.

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