Chronik

Neuer ÖAMTC-Stützpunkt in Saalfelden eröffnet

Neben Zell am See gibt es nun eine zweite Niederlassung des ÖAMTC im Pinzgau. Der neue "neue Nahversorger rund um die Mobilität" bietet zwölf neue Arbeitsplätze.

Nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit geht am Mittwoch der neue ÖAMTC-Stützpunkt in Saalfelden in Betrieb. Der Neubau ist neben dem ÖAMTC in Zell am See der zweite Standort im Pinzgau. "Dieses Haus soll ein Nahversorger rund um die Mobilität sein und unseren Mitgliedern im Einzugsgebiet von Saalfelden, Lofer, Maria Alm und Leogang als Anlaufstelle dienen", betont ÖAMTC-Chef Erich Lobensommer. Die Investitionssumme beträgt 4,4 Millionen Euro. Es entstehen zwölf neue Arbeitsplätze. Der bestehende Stützpunkt in Zell am See wird in den nächsten Monaten bei laufendem Betrieb renoviert.

Neues Haus mit Solepumpe

Großen Wert legte der ÖAMTC beim Bauprojekt auf Umweltfreundlichkeit und sorgsamen Umgang mit Ressourcen. Heizung und Klimatisierung erfolgen mit einer Solepumpe. Dazu wurden Bohrungen bis auf 85 Metern Tiefe gemacht und Leitungen, die mit Sole gefüllt sind, verlegt. Die konstante Temperatur von 18 Grad dient im Sommer zur Kühlung und im Winter zum Heizen des Gebäudes.
Der neue Stützpunkt verfügt über einen modernen Servicebereich. Im Technikbereich stehen vier Prüfspuren, ausgestattet mit Bremsprüfständen sowie Abgas- und Achsvermessungsgeräten, zur Verfügung. Auch die Pannenhelfer finden in Saalfelden eine zusätzliche Basis. Das erspart den "Gelben Engeln" bei ihren Einsätzen lange Anfahrtswege. "Wir zählen im Pinzgau mittlerweile mehr als 17.000 Mitglieder. Pro Jahr führen wir 17.500 technische Überprüfungen und 8.000 Pannenhilfen durch. Mit dem neuen Standort werden unsere Mitglieder und die Touristen, die den Pinzgau besuchen, optimal betreut", sagt Stützpunktleiter Peter Niederreiter.

Quelle: SN

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