Chronik

Skulpturen zeigen, was einst in der Klamm schwamm

21 Schülerinnen und Schüler der HTL Hallein haben in ihren Abschlussarbeiten die urzeitlichen Tiere auferstehen lassen.

In der Glasenbachklamm in Elsbethen dauern 250 Millionen Jahre nur eine Stunde lang. Wer entlang des Klausbachs wandert, entdeckt überall Spuren der Vergangenheit. Geologen ergötzen sich an versteinertem Schlamm (Mergel), Konglomeraten, Sedimentgestein oder gefalteten Kalkschichten. Interessierte Laien orientieren sich an Infotafeln. Archäologen wissen die versteinerten Muscheln, Seeigel oder Kopffüßler zu schätzen. In den 1960er- und 70er-Jahren wurde in der Glasenbachklamm sogar ein echter Dinosaurier gefunden: Die Skelettteile des Ichthyosaurus (Fischsaurier) sind im Haus der Natur zu sehen.

Egal ob Experte oder Amateur - an den neuen Skulpturen kommt jedenfalls kein Besucher vorbei. An zwölf Stationen gewähren sie einen Einblick in die Tierwelt der Vergangenheit. Riesenlibelle, Urzeitkrebs, Kopffüßler, Mammut und Säbelzahntiger tummeln sich seit dem Sommer in der Klamm.

"Natürlich wissen wir, dass es in der Glasenbachklamm keinen Säbelzahntiger gegeben hat", sagt Maria Steindl, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Elsbethen. Sie trat mit der Projektidee an die HTL Hallein heran. Johann Gutschi, der Abteilungsvorstand für Kunst & Design, hat die Idee so gut gefallen, dass er das bereits festgelegte Thema der Abschlussarbeiten für die 21 Schülerinnen und Schüler wieder änderte (Fotos der Skulpturen auf www.salzburg.com).

Der TVB Elsbethen gab rund 40.000 Euro für den gesamten Erlebnisweg aus. Die offizielle Eröffnung findet am 22. September statt (14.30 Uhr beim Lohhäuslparkplatz), u. a. mit kostenloser Führung.

Quelle: SN

Aufgerufen am 27.09.2020 um 12:01 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/neur-skulpturenweg-lockt-durch-die-glasenbachklamm-17335966

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