Chronik

Nicht feststellbar, wer das Auto lenkte: Freispruch in Prozess um Unfall im Glemmtal

Mit einem - noch nicht rechtskräftigen - Freispruch endete am Mittwoch in Salzburg ein Strafprozess gegen einen 28-jährigen Pinzgauer: Er hatte im Zusammenhang mit einem Pkw-Absturz wegen grob fahrlässiger Körperverletzung vor Richter Philipp Grosser Platz nehmen müssen.

Symbolbild.  SN/bilderbox
Symbolbild.

Die Staatsanwaltschaft Salzburg lastete dem 28-Jährigen an, sich im Oktober 2019 im Glemmtal im Pinzgau mit 1,06 Promille hinters Steuer eines Geländewagens gesetzt zu haben und daraufhin von einem Güterweg abgekommen zu sein. Der Pkw stürzte 130 Meter ab, der 28-Jährige wurde wie ein ebenfalls im Auto befindlicher 48-jähriger Kollege aus dem Wagen hinausgeschleudert und schwer verletzt. Beide waren lange bewusstlos. Vor Gericht beteuerte der Angeklagte, sich nicht erinnern zu können, ob er oder der 48-Jährige gefahren sei. Weil sich laut Gericht "nicht feststellen" ließ bzw. "nicht nachzuweisen war", wer hinter dem Steuer saß, erging ein Freispruch.

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