Chronik

Oberndorf: Alte Kirchenbänke für "Stille Nacht"

Auf der Suche nach historischem Mobiliar für das neue Stille-Nacht-Museum in Oberndorf wurde man in der Kollegienkirche in Salzburg fündig.

Zufrieden nimmt Kuratorin Leni Zimmerebner auf einer der zwei Kirchenbänke Platz, die seit wenigen Tagen den Kapellenraum im neuen Stille-Nacht-Museum in Oberndorf schmücken. "Es ist eine glückliche Fügung, dass die Bänke hier eine neue Heimat gefunden haben", sagt die Salzburgerin. Zuletzt standen die Holzbänke unbeachtet im Lukasoratorium über einer der Seitenkapellen in der Salzburger Kollegienkirche. Während der Renovierung der Kirche hatte man sie im Depot der Festspiele gelagert. Sie stammen aus der Entstehungszeit von "Stille Nacht, heilige Nacht" und sind wie gemacht für den Kapellenraum, in dem die Besucher nach der Eröffnung des Museums am 19. November der Originalversion des weltberühmten Liedes lauschen können. Der Raum ist der Oberndorfer St.-Nikola-Kirche nachempfunden, in der das Lied von Franz Xaver Gruber und dem Hilfspriester und Textdichter Joseph Mohr in der Christmette 1818 zum ersten Mal erklungen ist. Mohr wohnte von 1817 bis 1819 im alten Pfarrhof, der nun das Stille-Nacht-Museum beherbergt.

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