Chronik

Oberndorfer Notgeld brachte Überraschung

Neue Attraktionen, die bald in einer Sonderausstellung zu betrachten sein werden, hat nun das Stille-Nacht-Museum Oberndorf erhalten. Selbst Experten waren überrascht, dass die Schöpfer des Weihnachtsliedes, Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber, auf dem Notgeld von Oberndorf aus dem Jahr 1920 abgebildet sind. Auch die damals bereits abgetragene Sankt-Nikolai-Kirche ist auf den Scheinen zu sehen.

"Dazu kam die Entdeckung, dass die drei Scheine den ,horchenden Mohr' zeigen, wie ihn wenige Jahre davor der Priester und Künstler Josef Mühlbacher geschaffen hatte", erzählt der Präsident der Stille-Nacht-Gesellschaft, Michael Neureiter. Ingrid Zöttl, Grubers Urururenkelin, und ihr Gatte Helmut erhielten von Winfried Frühwald einen Satz des Oberndorfer Notgeldes für das Museum. Neureiter konnte es Bürgermeister Georg Djundja und Kustos Josef Standl übergeben. Die drei Geldscheine sollen heuer im Herbst erstmals in einer Ausstellung gezeigt werden. Oberndorf legte wie viele andere Gemeinden Notgeld auf, und zwar in den Werten 10, 20 und 50 Heller, um dem Kleingeldmangel nach dem Ersten Weltkrieg zu begegnen.

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