Chronik

Obertauern: Hündin von Lawine 600 Meter mitgerissen

Großes Glück hatte die Hündin einer Skitourengeherin in Obertauern. Das Tier war zu weit auf eine Schneewechte hinaus gelaufen und daraufhin die Südflanke der Glöcknerin hinabgestürzt.

Diese Darstellung zeigt die Entfernung zwischen Abbruchsstelle und Fundort der Hündin.  SN/polizei salzburg
Diese Darstellung zeigt die Entfernung zwischen Abbruchsstelle und Fundort der Hündin.

Wie die Salzburger Polizei berichtet, war eine Gruppe von Skitourengehern am 8. von Obertauern aus zu einer Skitour auf die Glöcknerin unterwegs. Gegen 11:00 Uhr lief die Hündin einer 26-jährigen Pongauerin zu weit auf eine Schneewechte hinaus. Unmittelbar darauf brach die Wechte ab. Das Tier stürzte in weiterer Folge die Südflanke der Glöcknerin in Richtung Brettleiten/Lantschfeld, hinab. Das Absturzgelände war teilweise felsdurchsetzt und sehr steil. Durch den Abbruch der meterhohen Wechte entwickelte sich eine Lawine, die ca. 800m in Richtung Talboden, floss. Um eine Gefährdung von beteiligten Personen zu verhindern wurde ein Suchflug nach dem abgestürzten Tier durchgeführt. Die Hündin konnte hinter einem großen Schneeblock ca. 600 Höhenmeter unterhalb der Abbruchstelle teilweise verschüttet gesichtet werden. Die Bergung erfolgte gemeinsam mit der Besitzerin mit einem 20m Bergeseil und einem speziellen Hundebergegeschirr. Bei dem Absturz zog sich das Tier keine lebensgefährlichen Verletzungen zu. Es wird derzeit tierärztlich betreut.

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