Chronik

ÖBB macht Salzburgs Strecken winterfit

100 Mitarbeiter stehen in Salzburg für den Winterdienst bereit. 59 Bahnhöfe und Haltestellen müssen einsatzbereit gehalten werden.

Archivbild. SN/öbb
Archivbild.

Mit dem Kälteeinbruch haben die ÖBB die technische Winterausrüstung aktiviert. Jedes Jahr investieren die Bundesbahnen 40 Millionen Euro in den Winterdienst. Bei Schneefall arbeiten 5000 Mitarbeiter im Schichtbetrieb vor allem an den Gleisen und Weichen. 100 Mitarbeiter sind in Salzburg unterwegs. 59 Bahnhöfe und Haltestellen bearbeitet. Der Winterdienst ist allerdings bundesländerübergreifend im Einsatz.

Winter beginnt bei den ÖBB früh

Die entsprechenden Vorbereitungen werden schon lange vor Beginn der Wintersaison getroffen. Überprüft wird die Einsatzbereitschaft der Schneeräumgeräten und über 10.000 Weichenheizungen. In ganz Österreich. Auch 6420 Brücken und 197 km Lawinen- und Steinschlagschutz werden auf ihre Wintertauglichkeit kontrolliert. Die Techniker und Lehnenmeister sorgen dafür, dass sich die Anlagen in gutem Zustand befinden. Das Streckennetz von 5000 Kilometern wird mit Schneepflügen, Schneefräsen und Schneebürsten vom Schnee befreit. Trotzdem ist der Winterdienst oft noch "Handarbeit": Denn Tätigkeiten wie Schneeräumung von Weichen, Enteisen von Brücken und Tunnel, Abschaufeln von Bahnsteigdächern oder Säuberung der Spurrillen bei Eisenbahnkreuzungen erfolgen manuell. Österreichweit werden über zwei Drittel der rund 15.000 Weichen elektrisch beheizt.

Quelle: SN

Aufgerufen am 30.11.2020 um 03:18 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/oebb-macht-salzburgs-strecken-winterfit-61148821

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