Chronik

Ohne Führerschein im "Blindflug" tödlichen Unfall verschuldet: Tennengauer verurteilt

"Es tut mir unendlich leid. Ich habe einen fürchterlichen Fehler gemacht. Mit dem muss ich für immer leben." - Geknickt wie reumütig geständig zeigte sich am Donnerstag am Landesgericht Salzburg ein 26-jähriger Tennengauer, der im August 2021 einen Autounfall verschuldet hatte, der einen 66-jährigen Mann das Leben kostete.

Symbolbild.  SN/apa
Symbolbild.

Der 26-Jährige, wegen grob fahrlässiger Tötung vor Richterin Martina Pfarrkirchner, war damals ohne gültigen Führerschein und leicht alkoholisiert (0,4 Promille) ins Auto gestiegen. Unterwegs auf der Krispler Landesstraße überholte er dann bei Adnet in einer unübersichtlichen Kurve einen vor ihm fahrenden Pkw und prallte in der Folge frontal gegen den Wagen des entgegenkommenden 66-Jährigen, der noch am Unfallort starb. Dazu Opferanwalt Hans-Peter Neher, der die hinterbliebenen Töchter des Verstorbenen vertritt: "Das war damals regelrecht ein Blindflug des Angeklagten."

Neben grob fahrlässiger Tötung warf die Staatsanwaltschaft dem 26-Jährigen auch Verleumdung vor, weil er direkt nach dem Unfall gegenüber einem Polizisten zuerst die Identität eines anderen Mannes angegeben und diesen somit der Gefahr der behördlichen Verfolgung ausgesetzt hatte. Auch diesbezüglich war der Angeklagte (Verteidiger: Kurt Jelinek) geständig. Die Richterin verurteilte ihn schließlich zu einem Jahr bedingter Haft sowie 7200 Euro Geldstrafe. Rechtskräftig.

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