Chronik

Onlinecasino-Riese muss einst spielsüchtigem Pinzgauer weitere 401.000 Euro ersetzen

Schon im Vorjahr hatte der Pinzgauer erfolgreich 130.000 Euro an Spielverlust eingeklagt, weil der von ihm beklagte Onlinecasino-Anbieter Mr Green laut rechtskräftigem Urteil in Österreich illegales Glücksspiel betreibt. Nun liegen weitere schon vollstreckbare Urteile vor, denen zufolge der international aktive Anbieter dem Pinzgauer nun weitere 401.000 Euro an verzocktem Geld zuzüglich Zinsen zurückzahlen muss.

Symbolbild.  SN/stock.adobe.com
Symbolbild.

Es war gleichsam der Musterprozess gegen einen der zahlreichen Onlinecasino-Anbieter, die nach der in Österreich geltenden Gesetzeslage hierzulande illegales Glücksspiel anbieten: Ein einst spielsüchtiger Pinzgauer, der allein beim Zocken am einarmigen Banditen über PC und Handy beim internationalen Onlinecasino-Konzern Mr Green allein im Februar 2017 rund 130.000 Euro verloren hatte, klagte erfolgreich auf Rückzahlung des Spieleinsatzes. Das Landesgericht Salzburg wie auch das Oberlandesgericht Linz stellten nämlich im Vorjahr klar:

Mr Green verstoße mit seinen Glücksspielangeboten eindeutig gegen das ...

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