Pandemie

Corona in Salzburg: "Keine Anzeichen für Trendwende"

Es gibt weiterh viele Infektionen mit Folgen für Spitäler, Schulen, Betriebe usw., weil die Omikron-Variante sich sehr rasch verbreiten konnte. Die Hoffnung liegt auf dem Frühling.

Aufsetzen oder weglegen?  SN/christian Sprenger
Aufsetzen oder weglegen?

Seit Anfang März ist die Zahl der aktiv mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Salzburg gestiegen. Dienstagfrüh gab es einen "kleinen Durchschnaufer", sprich: Rückgang, wie Landesstatistiker Gernot Filipp sagte. Konkrekt waren dies 24.021 Menschen, 600 weniger als am Montag. "Aber es deutet derzeit nichts auf eine Trendwende hin", fügte Filipp hinzu.

Die Patientenzahlen sind nach wie vor stabil. In den Krankenhäusern, aber auch in Schulen oder Betrieben, hat Corona schon zu Personalengpässen geführt.

Die Ausbreitung des Virus erfolgte nämlich in hohem Tempo. Von den insgesamt seit Pandemiebeginn registrierten 237.000 Infektionen im Bundesland Salzburg entfielen 135.000 auf die seit Anfang Jänner dominierende Omikron-Variante. Eine mögliche Entspannung der Lage könnte - wie oft bei Infektionswellen - der bevorstehende Frühling bewirken.


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