Chronik

Pandemie setzt Studierenden zu: ÖH Salzburg unterstützt Therapie-Angebote

Die Corona-Pandemie stellte gerade für Studierende eine große Herausforderung dar: Nicht nur verloren viele aufgrund der Einschränkungen ihre Jobs und damit ihre Einkünfte zur Finanzierung des Studienalltags, sondern sorgte die Pandemie auch für eingeschränkte soziale Kontakte, Ängste über die Zukunft und Unsicherheit.

Studierenden im Homeoffice – das setzte vielen Hochschülern zu. SN/APA (dpa)/Annette Riedl
Studierenden im Homeoffice – das setzte vielen Hochschülern zu.

"Durch die Pandemie wurde die psychische Belastung für viele Studierende noch einmal verstärkt. Mit dem neuen Mental Health Fonds schaffen wir jetzt Abhilfe, damit Studierende bei der Inanspruchnahme von Psychotherapie-Angeboten finanziell unterstützt werden", sagt Lara Simonitsch, 1. stellvertretende Vorsitzende der ÖH Uni Salzburg.

Psychotherapeutische und psychologische Unterstützungsangebote nutzen zu können, ist gerade für Studierende oft auch finanziell schwierig. "Für uns als ÖH Uni Salzburg ist klar, dass die mentale Gesundheit keine Frage des Einkommens sein darf. Jede_r Studierende sollte die Möglichkeit haben, möglichst kostengünstig, niederschwellig Unterstützungsangebote nutzen zu können. Als ÖH sehen wir uns hier auch in der Verantwortung unseren Beitrag dazu zu leisten", betont Laura Reppmann, Vorsitzende der ÖH Uni Salzburg.

Deshalb hat die ÖH Uni Salzburg am Dienstag einen Mental Health Fonds für Studierende an der Uni Salzburg gestartet. Damit können sich die Studierenden 50 Prozent der nicht von der Krankenkasse übernommenen Therapiekosten seit dem 1. März 2021 (max. 500 Euro pro Person bzw. acht Einheiten) rückerstatten lassen.

Angesucht werden kann ganz einfach digital auf der Online-Plattform der ÖH Uni Salzburg meine.oeh-salzburg.at. "Der unkomplizierte und niederschwellige Zugang ist uns ebenso wichtig, wie eine Entlastung im Hinblick auf die Finanzierung von psychotherapeutischen und psychologischen Unterstützungsmöglichkeiten", sagt Manuel Gruber, 2. Stellvertretender Vorsitzender der ÖH Uni Salzburg.

Angelegt ist der Unterstützungsfonds, der mit 20.000 Euro dotiert wurde, bis Ende September. "Wir freuen uns, vielen Studierenden damit den Zugang zur Psychotherapie zu erleichtern, ihnen finanziell unter die Arme zu greifen und so ihre mentale Gesundheit zu fördern. Darüber hinaus haben wir auch andere Unterstützungsleistungen, wie unser Sozialstipendium, angepasst und wollen auf diese Weise auch den Zugang zu rein finanzieller Unterstützung erleichtern", so Patrick Brandauer, Referent für Sozialpolitik und Wohnen der ÖH Uni Salzburg abschließend.

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