Chronik

Pater Steindlmüllers letzte Messe in St. Peter: "Ich danke euch"

Pater Virgil Steindlmüller nahm am Abschied und freute sich auf neue Aufgaben in Abtenau. In der Stiftskirche St. Peter herrschte andächtige Stille.

Mit "großer Wehmut" ging Pater Virgil Steindlmüller am Sonntag in seine vorerst letzte Heilige Messe in der Stiftskirche St. Peter in der Stadt Salzburg. Heute, Montag, wechselt er nach Abtenau. Er wolle "danke sagen", das sei ihm besonders wichtig. So begann Steindlmüller den Gottesdienst in der vollen Kirche mit den Worten "Abschied nehmen" und "Neuanfang". "Es ist schön, dass so viele gekommen sind, um mir beim Danken zu helfen."

Etwa 100 Trauungen und bis zu 300 Taufen habe er in den vergangenen fünf Jahren als Prior für St. Peter gefeiert. Pater Georg Schwarzenberger wird jetzt das Amt als Prior übernehmen.

Auf seine neue Aufgabe freut sich Steindlmüller sehr. "Viele Menschen begegnen mir mit Wohlwollen und Offenheit." Schon vor Beginn der Messe verabschiedeten sich viele Gläubige von Steindlmüller. Eine Dame drückte herzlich seine Hand und wünschte ihm "alles Gute für den neuen Weg".

Scheckübergabe für das Sozialprojekt L.I.F.T. (v.l.): Herbert Spiegelberger (Rupert Orden), Pater Virgil Steindlmüller, Maria Spiegelberger (Rupert Orden), Michael König (Diakonie Sbg.). SN/robert ratzer
Scheckübergabe für das Sozialprojekt L.I.F.T. (v.l.): Herbert Spiegelberger (Rupert Orden), Pater Virgil Steindlmüller, Maria Spiegelberger (Rupert Orden), Michael König (Diakonie Sbg.).

Vor der Kirche warteten auch Maria Spiegelberger (Präfekt für Kunst und Kultur), Herbert Spiegelberger (Großkomtur des St. Rupert Ordens) und Michael König (Geschäftsführer der Diakonie Salzburg). Angeregt unterhielten sie sich mit Steindlmüller über das Sozialprojekt L.I.F.T., das allen Beteiligten sehr am Herzen liegt. Mit Hilfe aus Salzburg wurde in der rumänischen Kleinstadt Dumbrăveni in Siebenbürgen ein Tagesbetreuungszentrum aufgebaut. 25 Kinder von 7 bis 15 Jahren aus prekären Verhältnissen werden dort beim Lernen aber auch im sozialen Umgang unterstützt.

Das Projekt des Diakoniewerks wird vom Roten Kreuz, Caritas Salzburg, Stift St. Peter, St. Rupert Orden, Stadt und Land Salzburg sowie Salzburger Festspielen und "Salzburger Nachrichten" unterstützt. Am Sonntag wurde eine 1000-Euro-Spende des St. Rupert Ordens übergeben. Ihr Adventmarkt war dem Projekt gewidmet gewesen.

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