Chronik

Pensionierte Ärzte sollen Salzburger Patienten in häuslicher Quarantäne versorgen

Es habe bereits mehrere positive Rückmeldungen von Medizinern im Ruhestand gegeben. Das Land hat zusätzliche Schutzmasken und -overalls angekauft und dem Roten Kreuz übergeben.

Symbolbild. SN/APA/HELMUT FOHRINGER
Symbolbild.

In Salzburg sollen pensionierte Mediziner dabei helfen, das Coronavirus einzudämmen. Das habe Richard Greil, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin III am Uniklinikum Salzburg, angeregt, teilte das Land am Mittwoch mit. Die Ärztekammer habe bereits Kontakt mit Medizinern aufgenommen. Es gebe schon von mehreren Ärzten positive Rückmeldungen. Sie sollen demnach Patienten versorgen, die sich in häuslicher Quarantäne befinden.

Das Land hat zusätzliche Schutzmasken und Schutzoveralls angekauft, die dem Roten Kreuz bzw. den pensionierten Ärzten zur Verfügung gestellt werden sollen. "Der Schutz unserer Mitarbeiter ist zur Aufrechterhaltung des Rettungsdiensts essenziell", wurde Landesrettungskommandant Anton Holzer in der Aussendung zitiert. Auch in der besonders vom Virus betroffenen italienischen Region Lombardei hat man diese Maßnahme bereits ergriffen, um besonders belastete Spitäler zu unterstützen.

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