Chronik

Pensionist hortete hunderte Waffen

Ein 84-jähriger Pensionist ist am Montag in Salzburg wegen illegalen Waffenbesitzes zu sechs Monaten auf Bewährung rechtskräftig verurteilt worden.

 SN/sn

Bei einer Hausdurchsuchung im Mai 2017 wurden 377 Waffen und Waffenteile, mehrere tausend Schuss Munition und diverses Kriegsmaterial sichergestellt. Der Besitzer gab zu, Waffen nicht nur besessen, sondern auch verkauft zu haben - um sie loszuwerden.

Unter den beschlagnahmten Waffen befanden sich Dutzende Gewehre, 28 Faustfeuerwaffen, mehrere Läufe für Maschinengewehre und zahlreiche Verschlussteile, eine Panzergranate und ein nicht demilitarisiertes Maschinengewehr. Die Gewehre stammten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, auch viele alte Karabiner wurden sichergestellt. Hinweise zu dem Pensionisten erhielten die Ermittler aus Bayern.

Für die Bewährungsstrafe wurde eine Probezeit von drei Jahren festgesetzt. Der 84-Jährige sei im Wesentlichen nach der Anklageschrift verurteilt worden, nicht aber wegen gewerbsmäßigen Waffenhandels, erklärte der stellvertretende Sprecher des Landesgerichtes Salzburg, Andreas Wiesauer.

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