Chronik

Pinzgauer baut Halfpipe für Olympia

Albert Zehetner aus Stuhlfelden ist "Shaper" auf dem Kitzsteinhorn. Er ist einer der besten der Welt. Das weiß man auch in Südkorea.

Albert Zehetner in der Halfpipe am Kitzsteinhorn. SN/gbk
Albert Zehetner in der Halfpipe am Kitzsteinhorn.
Präpariert wird mit einer Spezialfräse, dem Pipe-Monster. SN/gbk
Präpariert wird mit einer Spezialfräse, dem Pipe-Monster.

Auf dem Kapruner Kitzsteinhorn trainieren seit Wochen die besten Freestyler der Welt. Der Grund dafür heißt Albert "Alli" Zehetner. Er ist "Shaper". Der 41-jährige Stuhlfeldner baut die Funparks auf dem Gletscher - Schanzen, Wellen, Slopestyle- bzw. Hindernisparcours und Halfpipes, auf denen Skifahrer und Snowboarder ihre Kunststücke zeigen. Und der gelernte Zimmerer ist in seinem Fach einer der besten der Welt. Er baut auch die Halfpipe bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang in Südkorea. Deshalb geben sich Olympiasieger und Weltmeister in Kaprun die Klinke in die Hand. Sie wollen auf Zehetners Halfpipe trainieren, und so ihre Medaillenchancen erhöhen. "Denn jeder Shaper hat eine eigene Handschrift", sagt der Pinzgauer. "Außerdem gibt es um diese Jahreszeit kaum andere Möglichkeiten."

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