Chronik

Politik lenkt ein: Keine Einschränkung der Wegefreiheit im Nationalpark

Bei einem runden Tisch mit Vertreten der alpinen Vereinen und der Nationalparkverwaltung konnten die bestehenden Irritationen ausgeräumt werden.

 SN/kreidl

Entwarnung in der Diskussion um die Wegefreiheit im Nationalpark Hohe Tauern. Wenige Stunden vor einer mit Spannung erwarteten Sitzung mit Mineraliensammlern und Bergführer in Bramberg, kam frohe Kunde aus Mittersill. Im Nationalparkzentrum in Mittersill hatte auf Einladung von Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Rössler ein Treffen zwischen Alpinvereinen und Nationalparkverwaltung stattgefunden. Laut Information des Landespressebüros wäre folgende Klarstellung einvernehmlich getroffen worden: In einem künftigen Sonderschutzgebiet Sulzbachtäler sollen - gleich wie seit 1984 im gesamten Nationalpark - die herkömmlichen Formen des Bergsteigens, des Wanderns, des Tourenskilaufs "und dergleichen" erlaubt bleiben. Diese Formulierung umfasse sämtliche Aktivitäten des Sommer- und Winterbergsteigens einschließlich Klettern und Schneeschuhwandern. Ebenso wurde auch klargestellt, dass für die Instandhaltung und Markierung von bestehenden Wegen und Steigen keine Genehmigung erforderlich sein werde.

Damit hätten aus Sicht der Beteiligten die aus der bisherigen Formulierung resultierenden Missverständnisse ausgeräumt werden können. Die Neuformulierung wäre deswegen so rasch möglich gewesen, weil keinerlei inhaltliche Differenzen über die Zugänglichkeit und Erlebbarkeit des Nationalparks bestanden hätten.

Rössler sagte zu, dass die neue Formulierung umgehend nach Abschluss des laufenden Begutachtungsverfahrens schon von Amts wegen Eingang in die Verordnung finden werde.

Quelle: SN

Aufgerufen am 21.09.2018 um 06:23 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/politik-lenkt-ein-keine-einschraenkung-der-wegefreiheit-im-nationalpark-353221

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