Chronik

Polizeihubschrauber musste Bergwanderer ins Tal bringen

Im Tennengau gerieten Vater und Tochter in Bergnot, im Pinzgau bargen die Einsatzkräfte einen verletzten Wanderer und seine Familie.

Einsatz für den Polizeihubschrauber „Libelle“ SN/robert ratzer
Einsatz für den Polizeihubschrauber „Libelle“

Völlig erschöpft mussten ein 48-jähriger Niederländer und seine 13-jährige Tochter am Sonntagnachmittag am Gosaukamm in Annaberg (Tennengau) einen Notruf absetzen. Die beiden waren auf einem anspruchsvollen Wanderweg von der Stuhlalm in Richtung Donnerkogel unterwegs, als sie plötzlich nicht mehr weiterkonnten.

Mittels Seilbergung befreite die Besatzung des Polizeihubschraubers "Libelle" die beiden aus ihrer misslichen Lage und brachte sie unverletzt ins Tal.

Schon am Samstagabend musste der Polizeihubschrauber im Pinzgau ausrücken, um Bergwanderer zu retten. Ein 39-jähriger Niederländer war in Mittersill beim Abstieg von der St. Pöltner-Hütte gestolpert und hatte sich dabei das Knie so stark verdreht, dass er nicht mehr weiter konnte. Der Verletzte und seine vier Familienmitglieder wurden mit dem "Libelle"-Hubschrauber geborgen und ins Tal geflogen. Der Niederländer wurde ins Tauernklinikum gebracht.

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