Chronik

Pongauer Klinik wird um 56 Millionen Euro ausgebaut

Das Kinderspital in Schwarzach wird neu errichtet, die Psychiatrie ausgebaut, die OP-Säle zusammengefasst. Das ganze Projekt zieht sich über mehrere Jahre.

Das Konzept sieht unter anderem den Abriss des ehemaligen Kinderspitals sowie einen Neubau auf diesem Areal vor, in welchen die Abteilung Psychiatrie, die Anstaltsapotheke, klinische Diagnostik (Pathologie, Mikrobiologie und Zentrallabor), die Intensivstation der Anästhesie und Teile des neuen OP-Bereichs einziehen sollen. SN/kardinal schwarzenberg klinikum
Das Konzept sieht unter anderem den Abriss des ehemaligen Kinderspitals sowie einen Neubau auf diesem Areal vor, in welchen die Abteilung Psychiatrie, die Anstaltsapotheke, klinische Diagnostik (Pathologie, Mikrobiologie und Zentrallabor), die Intensivstation der Anästhesie und Teile des neuen OP-Bereichs einziehen sollen.

Das Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach wird in den kommenden Jahren kräftig umgebaut. Das Land Salzburg hat nun den Beschluss zur Finanzierung des "Masterplan 2025" gefasst. 56,4 Millionen Euro werden investiert - wobei 27,9 Millionen Euro vom Land kommen sollen, 25,5 Millionen Euro vom Salzburger Gesundheitsfonds SAGES und drei Millionen Euro von den 25 Pongauer Gemeinden.

Der Masterplan sieht den Abriss des ehemaligen Kinderspitals sowie den Neubau vor. Dort sollen die Abteilung Psychiatrie, die Apotheke, Pahologie, Mikrobiologie, Zentrallabor und die Intensivstation der Anästhesie einziehen. Zudem sollen die OP-Säle auf einer Ebene zusammengefasst werden.

"Das Klinikum Schwarzach liegt an einem Knotenpunkt mit großem Einzugsgebiet. Gemeinsam mit dem Land haben wir uns zum Ziel gesetzt, unsere Rolle als Schwerpunkt- und führendes Akut-Krankenhaus im Innergebirg nachhaltig auszubauen. Wir sind sehr froh, dass die konkreten Planungen nun zeitnah starten können. Es freut uns außerdem sehr, dass sich auch alle Pongauer Gemeinden an diesem wichtigen Infrastrukturprojekt beteiligen", sagt Klinikum-Geschäftsführer Ludwig Gold.

Das Kinderspital (Bauteil E) sei bereits baubehördlich gesperrt und nicht mehr sanierungsfähig. Auch die Psychiatrie benötige dringend mehr Platz. Daher wird ein mehrstöckiger Neubau auf dem Areal vorbereitet.

Ebenfalls Teil des Masterplans ist die Verbreiterung der einspurigen Rettungs-Zufahrt Ost. Sie soll auf zwei Spuren ausgebaut werden und einen Gehsteig für die vom Klinikum-Parkplatz kommenden Patienten, Besucher und Mitarbeiter erhalten.
Mit der konkreten Planung für den Neubau des Bauteils E soll Anfang 2020 begonnen werden. 2021 soll das ehemalige Kinderspital abgerissen, und 2022 dann mit dem Neubau begonnen werden. Dieser soll Ende 2025 in Betrieb gehen. Dann kann die Sanierung des alten OP-Bereichs im Bauteil C beginnen.


Quelle: SN

Aufgerufen am 26.01.2021 um 06:45 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/pongauer-klinik-wird-um-56-millionen-euro-ausgebaut-80560861

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