Chronik

Pongauer stürzte bei Arbeiten an Liftstützen in die Tiefe

Am Montagvormittag wurde ein Arbeiter bei einem Unfall bei einer Seilbahn in Flachau schwer verletzt. Und bereits am Wochenende verunglückte ein Jäger in Leogang bei einem Absturz. Beide wurden per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert.

Beide Absturzopfer wurden per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert.  SN/robert ratzer
Beide Absturzopfer wurden per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus transportiert.

Zu einem folgenschweren Arbeitsunfall kam es am Montag gegen 8.30 Uhr bei Arbeiten an einer Skiliftanlage in Flachau. Ein 40-jähriger Pongauer werkte gerade an der Stütze eines Sessellifts, als er aus vorerst noch unbekannter Ursache rund acht Meter in die Tiefe stürzte. Erste Erhebungen ergaben, dass der 40-Jährige nicht ordnungsgemäß gesichert war: Laut Polizeibericht "hing der Karabiner für die Eigensicherung noch oben an der Leiter, während das Sicherungsseil am abgestürzten Arbeiter befestigt war". Wie es zum Unfall kam, ist Gegenstand der Ermittlungen. Der schwer verletzte Pongauer wurde mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Schwarzach geflogen.

Jäger stürzte in Leogang bei der Gams-Zählung ab

Und wie jetzt erst bekannt wurde, ist ein 65-jähriger Jäger am Wochenende in Leogang verunglückt, als er mit zwei Begleitern im Revier unterwegs war, um Gämsen zu zählen. Denn im Zuge der Zählung kam der Waidmann auf einem steilen Steig in rund 1500 Meter Seehöhe aus noch ungeklärter Ursache zu Sturz. Er schlitterte rund 70 Meter über steiles Gelände hinab. Seine Begleiter riefen die Einsatzkräfte. Der schwer verletzte Einheimische wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Tauernklinikum Zell am See geflogen.

Quelle: SN

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